STARTSCHUSS FÜR ENERGIEWENDE-MUSTERPROJEKT “ENERA”

6. Dezember 2016

Berlin, Deutschland



Der Experte für Batteriespeicher Younicos freut sich über den offiziellen Startschuss für das Energiewende-Musterprojekt enera. Am Nachmittag übergab Wirtschaftsstaatssekretär Rainer Baake offiziell den Förderbescheid an das vom Versorger EWE geführte Konsortium aus rund 70 Partnern. Bereits am Morgen wurde enera als „Ort im Land der Ideen“ ausgezeichnet.

 

Der deutsch-amerikanische Speicherpionier wird unter anderem seine Expertise in der Vernetzung von Speichern und Märkten in das Projekt einbringen. “enera zeigt den Wert intelligenter Batteriesysteme für eine sichere und wirtschaftliche Versorgung aus erneuerbaren Energien”, erläuterte Younicos-CEO Stephen L. Prince. “Aber nur wenn Speicher effizient mit Wind, Photovoltaik einerseits und mit den Märkten andererseits vernetzt sind, können sie ihr volles Potenzial entfalten. Der Schlüssel dazu ist smarte Software, die dafür sorgt, dass alle Teile des Systems reibungslos zusammen spielen.“

 

Der Bund unterstützt enera im Rahmen des Förderprogramms Schaufenster intelligente Energie (SINTEG) mit insgesamt rund 50 Mio. Euro in vier Jahren, die am Projekt beteiligten Unternehmen und Partner wollen weitere 120 Mio. Euro in die Modellregion investieren, um das Energienetz mit intelligenten Messsystemen auszustatten, Speichersysteme zu bauen, Windenergieanlagen technisch zu erweitern und in Zusammenarbeit mit Stromhandelsplätzen Marktmodelle um regionale Produkte zu erweitern.

 

Die 2.665 Quadratkilometer umfassende enera-Modellregion ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt, bezieht aber auch industrielle Verbraucher ein und ist daher ideal geeignet um die Energiewende zu simulieren. In der Region sind bereits Wind- und andere erneuerbare Energieanlagen mit einer Gesamtleistung von 1,75 Gigawatt installiert.

 

Über enera

Enera ist Teil des Förderprogramms „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“ (SINTEG) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Ziel ist es, in großflächigen „Schaufensterregionen“ skalierbare Musterlösungen für eine umweltfreundliche, sichere und bezahlbare Energieversorgung bei hohen Anteilen erneuerbarer Energien zu entwickeln und zu demonstrieren. Im Zentrum stehen dabei die intelligente Vernetzung von Erzeugung und Verbrauch sowie der Einsatz innovativer Netztechnologien und -betriebskonzepte. Die gefundenen Lösungen sollen als Modell für eine breite Umsetzung dienen.

 

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert die fünf Schaufenster mit insgesamt über 200 Mio. Euro. Zusammen mit den zusätzlichen Investitionen der Unternehmen werden über 500 Mio. Euro in die Digitalisierung des Energiesektors investiert. SINTEG ist damit ein wichtiger Beitrag zur Digitalisierung der Energiewende. An den SINTEG-Schaufenstern sind über 200 Unternehmen und weitere Akteure, bspw. aus der Wissenschaft, beteiligt.

 

 

Bildquellen:

www.energie-vernetzen.de

www.bmwi.de

 

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